Der Radlertreff

Oliver M., Schwarger von Bernhard L. hatte uns am letzten Septemberwochenende zum Gegenbesuch nach Olpe eingeladen, nachdem er mit uns im April den Ruhr-Pott gefahren ist.

Mit sechs MTB-Bikern fanden wir uns am Samstag gegen 9.00 Uhr in Olpe ein und wurden bereits von Oliver und zwei seiner MTB-Kollegen aus Olpe erwartet. Nach einem kurzen Stehimbiss starteten wir dann bei leichtem Nebel und 17 °C. Der Weg führte uns erst ein kurzes Stück flach am Biggesee vorbei, danach ging es aber den ganzen Tag, wie bereits beim Ruhr-Pott-Cross, nur bergauf und bergab. Bis zur ersten Pause nach ca. 2 Std. waren dann auch schon über 500 Höhenmeter bewältigt worden. Dass es zum guten Schluss insgesamt über 1700 Höhenmeter werden sollten, hatte bis dahin, außer Oliver, wohl niemand geahnt.

Nachdem der Frühnebel verschwunden war, konnten wir den ganzen Tag das Olper Sauerland von seiner besten, sonnigen Seite genießen. Unser Reiseleiter zeigte uns alle schönen Ausblicke von allen Bergen, Hügeln etc. in der Umgebung. Manche Ausblicke durften wir auch mehrfach genießen, was er uns später offenbarte, nachdem es einmal aufgefallen war.

Bei einer Kaffeepause am Nachmittag an einer Jausenstation trafen wir uns dann mit den mitgereisten Frauen, für die Oliver´s Frau Silvia ein Alternativprogramm mit Shopping, Dampferfahrt, Oktoberfest, Wanderung etc. vorbereitet hatten.

Insgesamt war es eine sehr gut geführte und geplante Tour über Schotterpisten, Singletrails, Abhänge, die keine Wünsche offen ließen und mal wieder bei einigen an die Leistungsgrenzen ging, was so ein Münsterländer an Bergen an einem Tag halt ertragen kann.

Erwähnen sollte man auch noch das Zusammentreffen mit den Währwölfen, Orgs und Morgs etc., die sich in den Bergen um Bilstein gerade zu einem Rollenspiel rumgetrieben haben, echt gut gemacht, siehe Fotos.

Den Abend konnten wir dann sogar noch draußen im Biergarten der Villa (Restaurant) ausklingen lassen.

Nach dem gemeinsamen Brunch am nächsten Morgen musste leider ein Teil der Gruppe die Heimreise wieder antreten. Die übrig gebliebenen fünf MTB-ler wollten das schöne Wetter aber noch bei einer kleinen Tour genießen. In drei Stunden haben sie noch mal eben 900 Höhenmeter zusammengefahren, bevor es nach Hause ging.

Da Oliver beim Abendessen schon von der Planung des nächsten gemeinsamen MTB-Ausflugs redete, gehe ich davon aus, dass wir noch nicht das letzte Mal im schönen Olpe waren. Oliver und Silvia noch einmal einen großen Dank für das schöne Wochenende.

Mit 14 gemeldeten Fahrern, 12 für die 108,1 km-Strecke und 2 für die 156 km-Strecke, hat der Biketreff wieder am Sparkassen Münsterland Giro teilgenommen, der mit seinen über 4.000 Teilnehmern mittlerweile das drittgrößte Jedermannrennen in Deutschland ist . Bei relativ gutem Wetter für die Jahreszeit, kein Regen und um die 10°C ging es am Samstag, 3.10.09 auf die Strecken.  Alle Fahrer gaben ihr Bestes und sind wohlbehalten und zufrieden mit ihren Zeiten wieder ins Ziel gekommen. Besonders freut uns, dass sich 3 Fahrer unter den Top 100 einreihen konnten, Werner und Ludger Bruns auf der 156 km-Strecke (526 Finisher) und Bernhard Lammering auf der 108,1 km-Strecke (1.420 Finisher). Wenn es im nächsten Jahr durch den Kreis Coesfeld geht, werden wir sicherlich wieder mit einer größeren Gruppe (2008: 24 Fahrer) an den Start gehen.

Am letzten Samstag startete der Biketreff auf seine erste offizielle Zwei-Tages-Tour. Pünktlich um 11:00 Uhr, nachdem alle Gepäckstücke und die Verpflegung im Begleitfahrzeug verstaut waren, begaben sich die 14 Teilnehmer auf die 90 km lange Strecke Richtung Tecklenburg. Trotz zwei kurzer Schauer waren die Biker auf der hervorragend ausgearbeiteten Route bei bester Laune. Auf halber Strecke wurde eine Pause eingelegt, um sich mit Kuchen und Getränken für den letzten Streckenabschnitt zu stärken.

Auf den letzten Kilometern musste noch ein anspruchsvoller Anstieg überwunden werden, da die Organisatoren die Jugendherberge Tecklenburg als Übernachtungsquartier ausgewählt hatten, die in den Höhenlagen des Teuteburger Waldes liegt.

Am Ziel angekommen, wurde der auf der Tour entstanden Flüssigkeitsverlust bei bester Laune durch einige Flaschen Kaltgetränke wieder ausgeglichen.

Nach einem ausgiebigen Abendessen genossen die Biker auf einem Weinfest die tolle Atomsphäre der urigen Altstadt von Tecklenburg. Nach der Probe von einigen Flaschen Wein ging es denn gegen Mitternacht in die Kojen, da am nächsten Tag noch der Rückweg mit dem Rennrad nach Velen bevorstand.

Am Sonntag schwangen sich die Biker nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf Ihre Rennräder und starteten zurück Richtung Heimat. Auch für den Rückweg hatte das Orga-Team genügend Verpflegung im Begleitfahrzeug deponiert, sodass die Strecke von allen Teilnehmern trotz des permanenten Gegenwindes ohne Probleme absolviert werden konnte.

Zurück in Velen, wurde im Garten von Familie Tenbrock noch der Grill an geschmissen, um sich bei ein paar Würstchen über das Erlebte auszutauschen - nicht ohne bereits über die Mehrtagestour im nächsten Jahr zu sprechen.

Im Namen aller Teilnehmer noch einmal ein herzliches Dankeschön an das Orga-Team für die perfekten Vorbereitungen.

Erst war es nur eine verrückte Idee, doch am 25. April 2009 wurde sie Wirklichkeit. Mit acht Bikern machten wir uns auf den Weg, dem legendären "Ruhrpott-Cross" von Duisburg nach Dortmund zu folgen, um das Ruhrgebiet mal von einer anderen Seite kennenzulernen.

   

Der Ruhrpott-Cross wurde schon im Jahre 2005 von einer Mountain-Bike-Zeitung mit einer Streckenlänge von 135 km und 3200 Höhenmetern veröffentlicht und führt fast ausschließlich durch Wälder und Wiesen. Man benötigt neben dem Mountainbike und einem Navigationsgerät auch zwei freie Tage mit schönem Wetter und natürlich Kondition (und das nicht zu knapp).
Wenn man die Strecke nicht kennt, kann man sich nicht vorstellen, wie man denn im Ruhrgebiet 3200 Meter bergauf fahren kann, ohne die gleiche Strecke doppelt und dreifach zu fahren und wo denn da im Ruhrgebiet Mountain-Bike-Strecken sein sollen. Die meisten von uns kannten das Ruhrgebiet nur von den Autobahnen her. Aber wir wurden eines besseren belehrt.

  


Am ersten Tag ging es über meist schmale Waldwege durch den Duisburger Stadtwald zum Mintarder Berg, dann vorbei am Schloss Landsberg, Sommersberg und Pastoratsberg nach Essen-Werden. Wir folgten dem Badeneysee und fuhren durch den Essener Stadtwald. Die Strecke führte uns vorbei an der Villa Hügel und der Ruine Isenburg nach Essen-Kupferdreh. Weiter ging es nach Nierenhof, zur Ruine Isenberg und über den Homberg nach Hattingen. Hier haben wir übernachtet und uns für die zweite Etappe gestärkt.
Am zweiten Tag fuhren wir an der Henrichshütte vorbei nach Blankenstein, dann ins Hammertal, über Durchholz und Bommerholz zur Ruine Hardenstein und dann ins Muttental, in welchem ein Teilnehmer in anspruchsvollem Terrain sein Vorderrad opferte. Eigentlich wäre für ihn die Tour vorbei gewesen, aber er musste nur drei Kilometer bis Witten schieben. Hier lieh uns ein völlig Unbekannter ein Vorderrad, so dass wir alle weiterfahren konnten. Es gibt in Deutschland auch noch hilfsbereite Leute!

           

Von Witten ging es dann über das Berger Denkmal bis auf den Harkortberg bei Wetter und dann weiter zur Hohensyburg und durch den Dortmunder Süden zum Westfalenstadion.

Fazit: Konditionell hat die Strecke einige von uns an die Grenzen geführt (Im Vergleich müsste man in zwei Tagen ungefähr 64 mal den Rekener Berg hoch fahren). Doch das schöne Wetter und die tollen Waldwege haben uns immer wieder motiviert, nicht aufzugeben. Obwohl wir uns mitten im Ruhrpott befanden, haben wir endlos scheinende Wald- und Wiesengebiete in völliger Ruhe genossen. Und bei den vielen Abfahrten quer durch die Wälder hatten selbst unsere erfahrenen Mountain-Biker ihren Spaß. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Wochenende, da sich auch niemand verletzt hat!



Ich freue mich schon auf die nächste Tour 2010!

Mit dabei waren Bernhard Lammering, Stephan Tenkamp, Werner Bruns, Oliver Muckenhaupt, Wolfgang Warmers, Burkhard Strotmann, Ludger Tempelmann und Christoph Reinisch. Am zweiten Tag wurde das Team noch durch Ludger Bruns verstärkt.

Wer diese Tour auch mal probieren möchte, kann gerne bei uns nähere Informationen erhalten.

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14. Tiergartenlauf SportSchloss Velen

18.06.2022 - 11:00 Uhr

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