Erst war es nur eine verrückte Idee, doch am 25. April 2009 wurde sie Wirklichkeit. Mit acht Bikern machten wir uns auf den Weg, dem legendären "Ruhrpott-Cross" von Duisburg nach Dortmund zu folgen, um das Ruhrgebiet mal von einer anderen Seite kennenzulernen.

   

Der Ruhrpott-Cross wurde schon im Jahre 2005 von einer Mountain-Bike-Zeitung mit einer Streckenlänge von 135 km und 3200 Höhenmetern veröffentlicht und führt fast ausschließlich durch Wälder und Wiesen. Man benötigt neben dem Mountainbike und einem Navigationsgerät auch zwei freie Tage mit schönem Wetter und natürlich Kondition (und das nicht zu knapp).
Wenn man die Strecke nicht kennt, kann man sich nicht vorstellen, wie man denn im Ruhrgebiet 3200 Meter bergauf fahren kann, ohne die gleiche Strecke doppelt und dreifach zu fahren und wo denn da im Ruhrgebiet Mountain-Bike-Strecken sein sollen. Die meisten von uns kannten das Ruhrgebiet nur von den Autobahnen her. Aber wir wurden eines besseren belehrt.

  


Am ersten Tag ging es über meist schmale Waldwege durch den Duisburger Stadtwald zum Mintarder Berg, dann vorbei am Schloss Landsberg, Sommersberg und Pastoratsberg nach Essen-Werden. Wir folgten dem Badeneysee und fuhren durch den Essener Stadtwald. Die Strecke führte uns vorbei an der Villa Hügel und der Ruine Isenburg nach Essen-Kupferdreh. Weiter ging es nach Nierenhof, zur Ruine Isenberg und über den Homberg nach Hattingen. Hier haben wir übernachtet und uns für die zweite Etappe gestärkt.
Am zweiten Tag fuhren wir an der Henrichshütte vorbei nach Blankenstein, dann ins Hammertal, über Durchholz und Bommerholz zur Ruine Hardenstein und dann ins Muttental, in welchem ein Teilnehmer in anspruchsvollem Terrain sein Vorderrad opferte. Eigentlich wäre für ihn die Tour vorbei gewesen, aber er musste nur drei Kilometer bis Witten schieben. Hier lieh uns ein völlig Unbekannter ein Vorderrad, so dass wir alle weiterfahren konnten. Es gibt in Deutschland auch noch hilfsbereite Leute!

           

Von Witten ging es dann über das Berger Denkmal bis auf den Harkortberg bei Wetter und dann weiter zur Hohensyburg und durch den Dortmunder Süden zum Westfalenstadion.

Fazit: Konditionell hat die Strecke einige von uns an die Grenzen geführt (Im Vergleich müsste man in zwei Tagen ungefähr 64 mal den Rekener Berg hoch fahren). Doch das schöne Wetter und die tollen Waldwege haben uns immer wieder motiviert, nicht aufzugeben. Obwohl wir uns mitten im Ruhrpott befanden, haben wir endlos scheinende Wald- und Wiesengebiete in völliger Ruhe genossen. Und bei den vielen Abfahrten quer durch die Wälder hatten selbst unsere erfahrenen Mountain-Biker ihren Spaß. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Wochenende, da sich auch niemand verletzt hat!



Ich freue mich schon auf die nächste Tour 2010!

Mit dabei waren Bernhard Lammering, Stephan Tenkamp, Werner Bruns, Oliver Muckenhaupt, Wolfgang Warmers, Burkhard Strotmann, Ludger Tempelmann und Christoph Reinisch. Am zweiten Tag wurde das Team noch durch Ludger Bruns verstärkt.

Wer diese Tour auch mal probieren möchte, kann gerne bei uns nähere Informationen erhalten.

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