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Was haben Claudia Eich-Lammering, Bernhard Lammering, Ludger Bruns, Michael Sump, Hermann Vehof, Ludger Tenbrock und Ludger Tempelmann heute am 7. Juli 2012 gemacht?

Im letzten Jahr habe ich erstmals von der Aktion Burningroads.de aus Ochtrup gehört, die seit 5 Jahren, jeweils im Juni, mit bis zu 100 Bikern 350 bis 380 km an einem Tag fahren. Daraus ist bei mir bereits im letzten Jahr die Idee gewachsen, kann ich bzw. können wir vom Biketreff das auch? Ist das zu schaffen? Geht das bis an die Belastungsgrenze? Steht man das überhaupt durch? Im letzten Jahr klappte es terminlich leider nicht mehr. Als aber Ludger Tenbroch vor einigen Wochen erzählte, dass er auch in diesem Jahr wieder seiner Familie mit dem Rennrad ans Ijsselmeer folgen will (225 km ein Weg) kam bei mir sofort der Gedanke, dass wir ihn begleiten und dann aber am gleich Tag direkt wieder zurück fahren. Um nicht direkt alles auf eine Kartte zu setzen, hatten wir vorab beschlossen spätestens um 12:00 Uhr zurück zu fahren. So haben wir das heute dann auch gemacht. Schon ein wenig verrückt oder?

Hier die Daten und Fakten zur Tortour.

Start: 6:00 Uhr
Gesamt heute gefahrene Strecke: 320 km (Ludger Tenbrock "nur" 225 km, Hermann Vehof 330 km, weil aus Ramsdorf) 
Hinweg: 6 Std. 160 km, 29er Schnitt, sonnig, Rückenwind, ideale Voraussetzungen
Mittagspause: ca. 1 Std.
Rückweg: 6,5 Std. 160 km, 28,3er Schnitt, sonnig, leichter Gegenwind, immer noch ideale Voraussetzungen
Team: siehe oben. Das Team hat super zusammengearbeitet, alle haben sich an der Fühungsarbeit beteiligt, Kompliment an alle, besonders an Claudia.
Verfassung etc.: Hier kann ich natürlich nur meine äußeren Eindrücke und meine eigene Verfassung wiedergeben. Der Hinweg, 160 km, lief prima. Wetter gut, Strecke von Ludger Tenbroch gut ausgearbeitet, Rückenwind super, viele Gespräche, sehr gute Laune im Team.
Beim Rückweg sah es anfangs genauso aus, der Gegenwind machte uns nicht zu sehr zu schaffen, je mehr wir aber gefahren waren, um so stiller wurde es im Team. Die Beschwerden mit Nacken, Hinterteil,  Handballen, der Muskulatur etc. nahmen kontinuierlich zu. Alle zählten die Kilometer runter und wir waren froh, als wir endlich die 300 km Marke geschafft hatten. Als wir um 19:30 Uhr dann wieder an der Tennishalle angekommen waren, waren alle froh, wieder in Velen zu sein. 

Mit hat die Tortour sehr gut gefallen, haben sie sehr gut überstanden. Wenn es am Sonntag nicht geregnet hätte, wäre ich sogar zum normalen Training wieder erschienen, was die andern im übrigen auch vor hatten.

Da wir "nur" 320 km gefahren sind, wird das Ziel im nächsten Jahr sein, diese Strecke zu übertreffen.