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19.1.12 Versammlung der Biker bei Rappers

Ich komme aus beruflichen Gründen etwas zu spät. Ludger hat gerade begonnen und gibt den Jahresrückblick. Das ist also Ludger, so sieht der aus. Denn heute Abend ist es hell und die Anwesenden sind nicht vermummt. Viele neue Gesichter. Alles durchtrainierte Leute, nirgends ein Bierbauch. Wer kommt denn da rein, denkt sich vielleicht der eine oder andere, den haben wir noch nie gesehen. Ja, Glatze! Der Neue.

Ach und das sind also Michael und Bernhard und Dirk, alle da, mit denen ich bis dahin etwas mehr Kontakt hatte. Und jetzt setzt die Ernüchterung ein: Die Männer sind dem Anschein nach etwas oder auch deutlich älter als ich – und so viel fitter! Ok, Eichberger, nicht runterziehen lassen, nimm es als Motivationsanreiz. Im Laufe des Abends höre ich, was alles geplant ist und hoffe sehr, dass meine Familie da mitspielt… Auf jeden Fall interessante Unternehmungen und Ideen, bei denen ich sehr gerne dabei sein möchte.

 

26.1.12 Bin auf Dienstreise und kann daher nicht mitfahren. Schade, es ist gutes Wetter und ich hänge auf der Autobahn…

 

Mittlerweile habe ich mein Rad bei Rose abgeholt. Zustände wie im realen Sozialismus: Ich muss dankbar sein, wenn ich nach fast zwei Stunden nicht nur mein Fahrrad habe, sondern auch mein Geld loswerden darf. Ätzend!

Ich finde das Dingen richtig schick: ein 29er Hardtail, dass sich in den „black anodized“ Einheitsbrei des Marktes einreiht. Dennoch: Es ist zumindest optisch genau mein Fall. Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, damit auch zu fahren. Eine passende Lampe habe ich noch immer nicht. Zuviel Auswahl! Das unterscheidet dann die Tyrannei der westlichen Möglichkeiten doch wieder vom realen Sozialismus- ist das nun Last oder Lust? Meines Erachtens hängt das von der Tagesform und der Komplexität der sonstigen Aufgaben ab, die einem präsent sind.