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Regen – mal viel mal etwas weniger aber durchgehend. Mein bestelltes Bike ist noch nicht geliefert worden. Ich fahre wieder mit dem Rad meiner Frau. Diesmal sind wir sieben Männer. Marcus, die Nicht-Pussy klagt nach kürzester Zeit über ein nasses Hinterteil – warum wohl?

Die Männer fahren wieder „kürzer“ durch den strömenden Regen; somit kann ich auch mithalten. Nach kürzester Zeit ist meine Hose komplett durchnässt und dass Wasser wird von oben und vom Vorderrad in meine Schuhe geschaufelt – auch mit Schutzblech. Marcus nimmt mich heute unter seine Fittiche und sorgt dafür, dass ich rechtzeitig Richtungsänderungen mitbekomme. Wir sind definitiv keine Pussies, zumindest fühlt es sich gut an, dem Regen zu trotzen – endlich mal wieder Kerl sein.

Der Jargon ist angenehm locker, ein passendes Gleichgewicht zum Jargon der Arbeitswelt. Heute fällt die gemeinsame Tour etwas kürzer (Strecke) aus. Die echten Cracks, die immer vorne fahren, haben, glaube ich, gar nicht gemerkt, dass sie gerade etwa 20 km gefahren sind. Auf dem Weg nach Hause begleiten mich wieder Bernhard und auch Dirk. Die beiden wollen noch eine „kleine Runde“ zusätzlich drehen. Aus meinem Mund kommt „Ich komme noch ein Stück mit“. OK, ich kann ja abbrechen, wenn es zu viel wird und durchnässt bin ich sowieso. Wenigstens ist das Wasser in den Schuhen bald angewärmt.

Für meine Verhältnisse wird die kleine Runde verdammt groß.  Ich bin dankbar, dass die beiden mich mitgenommen haben.

Komplett bekleidet gehe unter die Dusche, wasche den Dreck ab und hänge alles zum Trocknen auf. Ich werde gut schlafen. Ein schöner Abend.

 

Fortsetzung folgt.